Pressetext
Mit seinem Werk »DAS GEHEIMNIS DER SILBERNEN SCHATULLE« schuf Claus H. Stumpff einen außergewöhnlichen Kriminalroman von hoher erzählerischer Qualität.
Worum es geht
In den letzten Kriegstagen 1945 wird Schloss Hohenburg auf der Schwäbischen Alb durch französische Panzergranaten völlig zerstört. Viele Jahrzehnte später entdeckt ein entflohener Strafgefangener in einem noch zugänglichen Kellergewölbe der Schlossruine den dort immer noch verborgenen, kostbaren Familienschmuck der ehemaligen Schlossbesitzer.
Dr. Martin Curtius, ein vom Schuldienst suspendierter Biologielehrer, will ein Präparat zur vorübergehenden Kleinschrumpfung von Menschen bis auf Insektengröße entwickelt haben. Der skurrile Erfinder schwärmt vor zwei Schülern aus der Nachbarschaft von seinen früheren Expeditionen in den Mikrokosmos und lädt sie zum künftigen Mitmachen ein. Nach seinem überraschenden Tod gelangen die Jugendlichen an diese vielversprechende Substanz. Aus purem Leichtsinn kosten sie davon, doch anstatt des erwarteten Ergebnisses erkranken beide an verunstaltenden Ekzemen. Heilung erhoffen sie sich von einem Gegenmittel, das der alte Lehrer in einer silbernen Schatulle aufbewahrte. Doch auf die hat es noch jemand anders abgesehen, sie wird gestohlen. Bei der Fahndung nach dem vermeintlichen Dieb geraten seine Verfolger auf eine falsche Fährte. Sie tappen dabei in eine tödliche Falle, denn unwissentlich setzen sie einem polizeilich gesuchten Verbrecher nach.
Was sonst noch geschieht
In einer verrufenen Kneipe wechseln wertvolle Preziosen den Besitzer. Kurz darauf werden zwei Männer grausam ermordet. Ein Schüler verschwindet spurlos während einer Achterbahnfahrt auf dem Münchner Oktoberfest. Wenig später entdecken Waldarbeiter eine nackte Knabenleiche. Am Donau-Ufer bei Passau wird ein Bursche schwer verletzt und mit totalem Gedächtnisausfall aufgefunden. Ein weiteres Thema ist das Schicksal eines von den Nazis verschleppten polnischen Zwangsarbeiters, der 1945 auf dem Rückweg in seine Heimat im unterirdischen Kellergewölbe der Schlossruine Hohenburg einen ansehnlichen Juwelenfund machte, diesen aber aus widrigen Gründen zurücklassen musste.
Ist die sonderbare Erfindung des Dr. Curtius der Schlüssel zu all den dramatischen Ereignissen? Besteht eine Beziehung zwischen seinen Experimenten, dem Juwelenfund in der Schlossruine und den Mordfällen? Viele dramatische Begebenheiten sowie das überraschende Finale bieten äußerste Spannung für jung und alt, wobei auch die Gefühle nicht zu kurz kommen. ________________________________________________________________________________________________________________
Edition Lithaus, Berlin 2006
324 Seiten, 12,80 €
ISBN 978-3-939305-19-4
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